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Wie wir uns bewegen, sagt viel über uns aus: Bei Mobilität geht es um weit mehr als um Transport oder darum, von einem Ort zum anderen zu kommen. Es geht um unser Bedürfnis nach Teilhabe und Selbstverwirklichung. Aus drei Blickwinkeln schaut 20blue auf die Mobilität der Gegenwart und Zukunft.

Digital bewegen

Digitalisierung und Mobilität zusammendenken – das ist die Zukunft, heißt es. Aber wie muss unsere digitale Infrastruktur dafür aussehen? Und was für ein Mindset brauchen wir für Digital Mobility?

In unserer Umgangssprache steht Mobilität für Verkehr: Wir denken an Autos, an vollgestopfte Straßen, vielleicht auch an öffentliche Verkehrsmittel. Dabei ist Verkehr eigentlich nur das Mittel zum Zweck: Wir haben Bedürfnisse und auf der Suche nach Lösungen sind wir darauf angewiesen, unsere Orte zu wechseln, uns wegzubewegen oder zurückzukehren. Die Infrastruktur, die wir brauchen, ist dabei ständig im Wandel. Konnektivität und technische Innovation sind dabei (vielleicht im wahrsten Sinne) Motoren der Mobilität. Aber was bedeutet das konkret? Mobilitätsprofile sind individuell und so entwickeln sich auch manche Mobilitätskonzepte einerseits hin zu stärkerer Individualisierung, andererseits wird angestrebt, den Individualverkehr möglichst gering zu halten. Hier sind nicht nur Städteplaner:innen gefragt sondern ebenso Tech-Creatives, die gemeinsam unsere Art uns fortzubewegen revolutionieren: durch Apps, Plattformen und die Intelligenz autonomer Systeme. Shared Mobility, Ride-Hailing und Mobility on Demand werden zu Schlagwörtern für Mobilitätsdienstleister:innen, die sich insbesondere den verstärkten Datenaustausch in Bezug auf unsere zunehmend intermodale Fortbewegung zunutze machen können. Mithilfe plattformgesteuerter „Mobility as a Service“ sind es nur wenige Klicks von Buchung über Durchführung bis Abrechnung. Sind Infrastruktur, Verkehrsteilnehmer:innen und Fahrzeuge vernetzt, können Bewegungsdaten aufeinander abgestimmt werden, hin zu verbesserter Routen- und Reiseplanung und bedarfsabhängiger Verfügbarkeit von Verkehrsmitteln.

Autonomes Fahren

Intelligente Navigations- und Fahrzeugsysteme wirken nicht nur auf Mobilitätsdienstleistungen oder den öffentlichen Nahverkehr, sondern auch auf Privatfahrzeuge, auf Straßen, Parkplätze und Ladeinfrastrukturen. Was sind die Voraussetzungen für diese Entwicklung und welche digitale Infrastruktur brauchen wir, neben 5G als Standard digitaler Vernetzung? Wie gestalten wir Smart Mobility gerecht für alle – und nicht nur für die, die eh schon vernetzt sind? Welche Regeln brauchen wir in Zukunft, damit wir sicher und effizient von A nach B kommen? Klar ist vor allem eines, und zwar das Ziel: Der Verkehrsfluss soll optimiert werden, damit Staus, Pannen und Unfallrisiken frühzeitig ermittelt, und im besten Fall vermieden werden können. Welche Rolle kann autonomes Fahren bei dieser Entwicklung spielen? Und wie verändern sich mobile Präventionsstrategien, wenn der Mensch als Risikofaktor entfällt? Ist diese Mobilität tatsächlich das, was wir wollen, wenn wir selbst zu passiven Teilnehmer:innen werden? Manch einer:m von uns klingen da vielleicht noch die Verse von Erich Kästner in den Ohren. In seinem Gedicht „Im Auto über Land“ beschreibt der Autor und Dichter einen Sonntagsausflug. Das Auto wird Teil eines Lebensgefühls:

An besonders schönen Tagen
ist der Himmel sozusagen
wie aus blauem Porzellan.
Und die Federwolken gleichen
weißen, zart getuschten Zeichen,
wie wir sie auf Schalen sahn.

Alle Welt fühlt sich gehoben,
blinzelt glücklich schräg nach oben
und bewundert die Natur.
Vater ruft, direkt verwegen:
"‘n Wetter, glatt zum Eierlegen!"
(Na, er renommiert wohl nur.)

Tante Paula wird es schlecht.
Doch die übrige Verwandtschaft
blickt begeistert in die Landschaft.
Und der Landschaft ist es recht.

Dass das Auto häufig für Unabhängigkeit und Freiheit steht, stellt Mobilitätsgewohnheiten und -kulturen vor Herausforderungen im Umdenken. Elon Musk ist sich unterdessen sicher: „In 20 Jahren wird sich der Besitz eines Autos, das nicht autonom fährt, anfühlen wie heute der Besitz eines Pferdes.“ Das nicht-selbstfahrende Auto als ein Relikt der Vergangenheit — nice to have, aber zu retro für das richtige Leben? Unterdessen drehen sich die drängendsten Fragen zum Thema autonomes Fahren derzeit um Sicherheitsaspekte: Sind wir wirklich bereit, unser Leben in die Hand einer durch Satelliten koordinierten Maschine zu geben und dabei einfach entspannt aus dem Fenster zu schauen? Menschen machen Fehler, aber wie lässt sich die Frage nach der Verantwortung lösen, wenn wir Technik für Unfälle zur Rechenschaft ziehen müssen?

Mobilität und Digitalisierung

Und schließlich kommt ein weiterer wesentlicher Punkt zum Thema Sicherheit und digitale Mobilität dazu, und zwar nicht nur im physischen Sinne: Gerade mit Blick auf Datensicherheit werden kritische Stimmen laut. Verlieren wir durch vernetzte Mobilität unsere Informationshoheit? Tatsächlich kann die Verfügbarkeit von Daten uns zu gläsernen Bürger:innen machen und insbesondere Bewegungsdaten gehören zu den sensibelsten Informationen, die es über uns gibt. Datensicherheit müsste daher bei jeglichen Mobilitätsinnovationen nicht nur als Qualitätskriterium zu betrachten sein, sondern als Mindestanforderung. Auf der anderen Seite bieten Mobilität und Digitalisierung im Zusammenspiel die Chance auf mehr Nachhaltigkeit. Wie kann das – alles zusammen – in der Praxis aussehen?

Die Expert:innen bei 20blue betrachten digitale Mobilität als Querschnittfunktion mitten im Leben: nutzer:innenorientiert, gesellschaftlich relevant und mit Blick auf den Handlungsspielraum von Entscheider:innen.

Nachhaltig bewegen

Mobilität und Klimaschutz wirken wie ein ungleiches Paar. Wie gestaltet sich Mobilität im Anthropozän? Wie bewegen wir uns wohin — und was sagt das über unser Interesse an Nachhaltigkeit aus?

Mobilität und Klimaschutz – wie passt das zusammen? Etwa ein Fünftel der Treibhausgasemissionen in Deutschland geht auf den Verkehrssektor zurück. Mit Blick auf die nationalen Klimaziele und die globale Klimakrise ist das ein beachtlicher Anteil, der nach Handlungsstrategien schreit. Zwischen Abgasskandalen, Luftverschmutzung und Staus droht die Lebensqualität zu sinken und allmählich (und hoffentlich nicht zu spät) erkennen Entscheider:innen in Politik und Gesellschaft, was auf dem Spiel steht.

Das Auto bleibt dominant und die Motorisierung befindet sich noch weiter auf dem Vormarsch, dabei verspricht die Automobilindustrie den höchsten potentiellen Gewinn an CO₂-Einsparungen. Neue Entwicklungen können Hoffnung geben und machen neugierig: Wohin entwickeln sich unsere Mobilitätsprofile und was sagt der Modal Split oder Modal Share über unser Interesse an Nachhaltigkeit aus? Unterdessen geschieht einiges: Unsere Mobilitätsprofile werden immer multimodaler, Fahrräder erobern die Straßen mit Leih- und Mietsystemen in Städten und Sharing-Angebote klettern langsam aus der Nische in den Mainstream. Elektroroller, Freefloater und Public Private Vehicles lassen sich flexibel mieten und abstellen, Startups entdecken bewährte Konzepte von Mitfahrzentralen und Sammeltaxen und entwickeln Apps für moderne Shared Mobility. Der Trend der intermodalen Mobilität geht weiter. Aber können Sharing-Angebote ihre Nachhaltigkeitsversprechen tatsächlich halten? Wie bekommen wir den Mindshift hin zu Nutzen statt Besitzen? Wie ist es außerhalb des urbanen Raums um nachhaltige Mobilitätsinnovationen bestellt? Und wie müssen Chancengleichheit und Mobilität zusammengedacht werden? Je nach Region lassen sich individuelle Autofahrten weiterhin nur schwer durch ökologische und kollektive Alternativen ersetzen.

CO₂-neutrale Mobilität erfordert bestimmte Infrastrukturen, deren Bedarf je nach Richtung der Transformation variieren kann. Besonders deutlich wird dies mit Blick auf alternative Antriebstechnologien wie Brennstoffzellen, E-Mobility und E-Fuels. Aber auch hier tut sich was: Zunehmend treten Projekte auf den Plan, die Elektromobilität im ländlichen Raum fördern wollen. Klar ist aber auch: Elektroautos schaffen die Klimaziele im Mobilitätsbereich nicht alleine. Indes macht die Forschung wichtige Schritte in Richtung neuer Antriebsoptionen: Auf die richtige Art und Weise eingesetzt, können diese Technologien dazu beitragen, unsere CO₂-Emissionen im Verkehrsbereich herunterzufahren. Wir haben nicht viel Zeit. Umso wichtiger, aber auch schwieriger ist es, Akteur:innen aus Verkehrssektor und Energiesektor zusammenzudenken. Wie kann das gehen? Und sind die Technologien, die wir kennen, globalökologisch tatsächlich so unbedenklich, wie angenommen? Wie können wir von nachhaltiger Mobilität sprechen, wenn wir für Elektrobatterien und Speichertechnologien riesige Landstriche und Lebensräume zerstören müssen? Ist Cradle-to-Cradle in Zeiten des Anthropozäns möglicherweise bereits zu spät? Wie können wir nicht nur das Design stofflicher Kreisläufe ändern, sondern auch ein neues Denken in Bezug auf Mobilität erlernen?

Während einige Konzepte dezidiert als Übergangstechnologien bezeichnet werden, umfasst (nachhaltige) Mobilität auch noch einen weiteren Sektor: den Tourismus. Nach Angaben der UNWTO wurden im Jahr 2018 weltweit über 1,4 Milliarden grenzüberschreitende Reiseankünfte gezählt. Tourismus trägt zu Klimaveränderungen und zur Ausbeutung von Ressourcen bei und ist zugleich von diesen Entwicklungen betroffen. Was wir häufig ausblenden: Auch im Urlaub tragen wir soziale und ökologische Verantwortung. Viele entscheiden sich aus Flugscham mittlerweile für eine Bahnreise statt fürs Jetsetten nach Übersee – denn je langsamer wir reisen, desto nachhaltiger ist es. Entschleunigung, ist es nicht auch das, worum’s im Urlaub geht? Sanfter Tourismus und sanfte Mobilität sind hier wichtige Stichwörter: Ziel ist es, so wenig wie möglich auf die bereisten Orte einzuwirken, die Natur intensiv und ursprünglich zu erleben und sich den lokalen sozialen und kulturellen Gegebenheiten möglichst anzupassen. Leave nothing but your footprints. Dass nicht alle Menschen die Zeit und die Ressourcen für diese Art der nachhaltigen Erholung haben, liegt auf der Hand. Wie lässt sich das ändern? Alternative, gemeinschaftliche Mobilitätskonzepte vor Ort, Anreizsysteme und CO₂-Kompensation von Flügen können nur der Anfang sein. Und am Ende steht die Chance, dass nachhaltige Mobilität uns allen zu Gute kommt: weniger Lärm, weniger Schadstoffe, mehr Klimaschutz.

Die Mitglieder der 20blue Expert Community begreifen nachhaltige Mobilität wissenschaftlich, praktisch und aus der Perspektive verschiedener Branchen und Länder. Sie wollen mehr erfahren?

Chancengleich bewegen

Mobilität ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Aber wie müssen sich Mobilitätsstrategien weiterentwickeln, um unseren vielfältigen Bedürfnissen gerecht zu werden?

Mobilität kostet uns alle unterschiedlich viel — und das nicht nur im monetären Sinne. Durch die Art, wie wir uns fortbewegen (können), unterscheiden wir uns voneinander, grenzen uns voneinander ab und finden vielleicht auch wieder zusammen. Dazu ein kleiner Blick in die Geschichte: Mobilität wurde lange Zeit nur aus Sicht der Autofahrer:innen gedacht. In den 1950er Jahren galt die autogerechte Stadt als Maßstab funktionaler Innovation. Stellt sich heraus: Ist gar nicht so funktional. Zumindest für einen Großteil der Bevölkerung ist das sogenannte Fordistische Stadtmodell ziemlich unpraktisch. Nicht jede:r verfügt über ein Auto als verkehrspolitisch-konzeptionellen Anschluss an Mobilität und noch längst nicht überall ist vor jeder Haustür eine Haltestelle des ÖPNV eingerichtet. Dabei ist Mobilität eine Voraussetzung für Inklusion, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe: Wohnung, Arbeitsplatz, Schulen, Geschäfte, ärztliche Versorgungsmöglichkeiten – all das muss für alle möglichst gleich gut erreichbar sein. Ungleichheit gibt es hier sowohl mit Blick auf die Nutzungschancen aller Verkehrsteilnehmer:innen, als auch bei der Betroffenheit durch die externen Effekte von Verkehrsprozessen. Damit ist gemeint: Je nach sozialer Lage bekommen wir die Risiken der Mobilitätswirtschaft unterschiedlich stark zu spüren. Das heißt auch: Unsere Lebensqualität wird unterschiedlich stark beeinträchtigt, je nachdem, wo wir entlang der Sozialstruktur verortet sind. Was tun, mit diesen Gerechtigkeitslücken? Wie können Stadtplanung und Mobilitätsentwicklung für mehr Chancengleichheit hier möglichst Hand in Hand gehen? Wie kann es ein inklusives Mobilitätskonzept tatsächlich aus der Schublade auf die Straße schaffen? Und welche Rolle spielt unsere Selbstbestimmung dabei? Mit Blick auf Mobilität eine große: Mobilität ist nicht nur der Weg, Chancen wahrzunehmen und sich selbst zu verwirklichen, sondern auch schon selbst Teil dieses Prozesses und unserer Biographie. Klar ist, dass sich gesellschaftliche Teilhabe aktiv durch die Förderung der Inklusion durch Mobilität gestalten lässt. Barrierefreie Mobilität, inklusive Sozialräume und barrierefreies Planen sind hier wichtige Schlagwörter. Und dann die Frage: Wie können diejenigen, die von vorherrschenden Konzepten weniger benachteiligt sind, ihre individuellen Mobilitätsbedürfnisse anpassen und aus alten Mustern heraustreten, für das große Ganze, für die Gleichberechtigung aller? Wie gestaltet sich eine bedürfnisgerechte Mobilität für alle bei insgesamt weniger Verkehr? Studien zeigen: Tatsächlich können Mobilitätsdienstleistungen sozial exklusiv wirken, wenn sie zu stark auf Vernetzung setzen, die aktuell noch nicht in alle gesellschaftlichen Milieus vorgedrungen ist. Hier kommt die Kehrseite von Mobility as a Service zum Vorschein, in Form von negativen sozialen Folgeeffekten. Hinzu kommt schließlich noch eine weitere Bedeutung des Mobilitätsbegriffs: Mobilität auf sozialer Ebene betrachtet meint ebenfalls Bewegung, aber in Form von sozialem Auf- oder Abstieg. Der einst gepriesene American Dream ist eine selten gelebte Realität. Ausschlaggebend für Karriere, Bildungschancen und Aufstiegsmöglichkeiten sind unterdessen die Startchancen von Kindern und Jugendlichen. Hier hinkt Deutschland im Ländervergleich stark hinterher, dabei zeigen Studien, dass die geringen sozialen Mobilitätschancen sich nicht nur individuell, sondern auch wirtschaftlich und politisch negativ auswirken. Wie können wir dafür sorgen, dass die soziale Lage, aus der Menschen kommen, nicht über ihre gesellschaftliche und politische Teilhabe und über ihre Zukunft entscheidet? Wie lässt sich dieser Grundstein der Demokratie stärken, nicht nur auf Papier und in der Theorie sondern ganz konkret?

Chancengleich, diskriminierungsfrei, divers: Die Mitglieder der 20blue Expert Community begreifen Mobilität und Chancengleichheit wissenschaftlich und praktisch. Als Forscher:innen und Branchenexpert:innen werfen sie unterschiedliche Schlaglichter auf aktuelle Debatten und machen Lösungen sichtbar. Sind Sie neugierig geworden?

Aktuelle Insights zum Thema bewegen

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Wie verändert Corona unsere Mobilitätswelt?
Ängste und Hoffnungen der Branche

„Was macht die Covid-19-Pandemie mit der Mobilitätsbranche, wenn wir kaum noch mobil sein können, wollen und sollen? Wie verändert das langfristig die Einstellung und das Verhalten der Verbraucher zu einzelnen Verkehrsmitteln? Dazu gibt es weder erprobte Theorien noch vorgefertigte Antworten. Doch es gibt uns die Chance, gemeinsam neue Lösungen zu finden!“ - Eines unserer #expertstatements von Marinela Potor.

Von Marinela Potor, 07.05.2020

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„Messeblindzeiten“ –
Chancen und Risiken virtueller Messen und Events

„Schon heute haben wir Simulationen, die uns das Abbild eines Menschen und seine Stimme ins Büro zaubern. Ohne Kosten, ohne Gedränge, ohne Fußschmerzen bei Besuchern und Standpersonal. Auch ohne das Virus lässt sich erkennen, dass Messen wie handgeschriebene Briefe zum Luxus werden. Diesen Luxus sollten wir – wenn wir wieder dürfen – auf der nächsten Messe sehr bewusst genießen.“ - Eines unserer #expertstatements von Alfred Fuhr.

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50 Cents zur Hypermotion von Alfred Fuhr

Auch in diesem Jahr war Nimirum wieder auf der Hypermotion unterwegs und stellte die Methode der Mobilitäts-Biographien vor. Alfred Fuhr berichtet auch von seinen Eindrücken als Besucher der Messe und von interessanten Gesprächen und Begegnungen.

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Kampf der Mobilitätskulturen Teil 1: Automobilismus als Privileg

Automobilismus: Ein Privileg oder Vorraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe? Dieser Frage widmet sich Nimirum-Experte Gunter Heinickel in einer dreiteiligen biographisch-historischen Perspektive. Teil eins: Automobilismus als Privileg.

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Kampf der Mobilitätskulturen Teil 2: Mobilitätsbiographie als Blaupause

Automobilismus: Ein Privileg oder Vorraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe? Dieser Frage widmet sich Nimirum-Experte Gunter Heinickel in einer dreiteiligen biographisch-historischen Perspektive. Teil zwei: Mobilitätsbiographie als Blaupause.

Von Gunter Heinickel, 08.04.2019

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Kampf der Mobilitätskulturen Teil 3: Mobilität muss auch heute nutzerorientiert gedacht werden

Automobilismus: Ein Privileg oder Vorraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe? Dieser Frage widmet sich Nimirum-Experte Gunter Heinickel in einer dreiteiligen biographisch-historischen Perspektive. Teil drei: Mobilität muss nutzerorientiert gedacht werden.

Von Gunter Heinickel, 08.04.2019

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Hypermobility! Nimirum auf der Hypermotion

Alfred Fuhr war für Nimirum auf der neuen Messe Hypermotion in Frankfurt und hat mit Beteiligten und Gästen über den Begriff der Hypermotion als Oberbegriff zu Mobilität, Logistik, Digitalisierung und Dekarbonisierung gesprochen. Bildquelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Von Alfred Fuhr, 11.12.2017

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Kann Research nicht auch mal Spaß machen?

Darf Forschung eigentlich Spaß machen? Christophe Fricker sprach mit DLR-Standortleiter und Raumfahrtexperte Professor Joachim Block. Und hört: Ohne Herzblut geht es nicht. Intellektuelle Leistungen brauchen Weitsicht und persönliches Engagement. Davon profitieren am Ende die Auftraggeber.

Von Christophe Fricker, 10.10.2017

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Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus?

Wir haben alle Veröffentlichungen der letzten Wochen zum Nimirum Themenboost Mobility hier abschließend zusammengestellt – Fachbeiträge von Experten, unser Audioboost sowie kommentierte Links zum Thema.

Von 20blue, 29.09.2017

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Future of Mobility: Wie wir urbane Mobilität gestalten

„Um zu erfahren, wie urbane Mobilität auch anders gedacht werden kann, lohnt sich ein Blick in Städte wie Amsterdam“. Unser Experte Michael Weber und Kommunikationsdesignerin Eva Jahnen zeigen mit Ihrer Infografik eine Vision für die Städte der Zukunft, in denen die Lebensqualität der Menschen wieder im Vordergrund stehen.

Von Michael Weber, 27.09.2017

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Mobilität in China – ein Vorbild?

Genau wie Deutschland investiert China in die Entwicklung von alternativen Antriebssystemen. Doch ganz im Gegensatz zu Deutschland scheinen Elektroautos in der Volksrepublik auch in der alltäglichen Verwendung realistisch angelegt zu sein.

Von 20blue, 27.09.2017

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Future of Mobility: Kampf der Mobilitätskulturen?

Studien zur Zukunft der Mobilität fokussieren oft eine gutverdiendende, urbane Zielgruppe. Nimirum-Experte Gunter Heinickel erklärt, warum eine Verbreiterung der Perspektive auf vielen Ebenen notwendig ist, um die Anforderungen von Mobilitätslösungen zu identifizieren.

Von Gunter Heinickel, 26.09.2017

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Haben Autos künftig ein Bewusstsein?

Verkehrssoziologe Alfred Fuhr weiß, dass Autos nicht nur ein Bewusstsein haben, sondern auch betrügerische Taten vollbringen können. Darüber schreibt er in „Haben Autos künftig ein Bewusstsein? Ein vorausschauender Rückblick auf die IAA 2017 aus der Perspektive der automobilen Gesellschaft.“

Von Alfred Fuhr, 14.09.2017

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Future of Mobility: Audioboost

Zum Themenboost Zukunft der Mobilität und pünktlich zur Eröffnung der IAA spricht Anja Mutschler von Nimirum mit zwei Experten: Alfred Fuhr, führender Verkehrssoziologe in Deutschland, und Dr. Gunter Heinickel, langjähriger Mobilitätsforscher u.a. an der TU Berlin.

Von 20blue, 14.09.2017

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Future of Mobility: Quo Vadis, Carsharing?

„Was in den 40er Jahren als „Selbstfahrergenossenschaft“ begann, hat sich heute zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell entwickelt - Carsharing.“ Unsere Expertin Marinela Potor wirft einen Blick auf die Hintergründe und zukünftigen Entwicklungen des Mobilitätstrends.

Von Marinela Potor, 13.09.2017

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Abgefahren – Das Autodesign der Zukunft

Wie verändern wachsende Anforderungen an die Funktion von Autos das Erscheinungsbild von zukünftigen Autos? Ein Blick auf das Autodesign zwischen futuristischen Konzeptstudien und der zeitlosen Vorstellung vom Auto, die wieder neu realisiert wird.

Von 20blue, 11.09.2017

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Future of Mobility: Freitagsstress in Agentur-Deutschland?

Freitagnachmittag im Büro des Produktmanagers einer Agentur und immer noch rauchen die Köpfe: In zwei Wochen ist die große Abschlusspräsentation für das Konzept zum Eintritt in die Automobilbranche, bis dahin ist höchste Leistungsbereitschaft angesagt. Wer kann aushelfen?

Von 20blue, 08.09.2017

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Future of Mobility: Future of E-Mobility?

Der Themenboost von Nimirum widmet sich diesmal der Zukunft der Mobilität. Mit Expertenwissen und Fakten haben wir alles Wichtige zu einem Thema zusammengetragen, das uns alle bewegt. Unser Einführungsartikel greift mit der Elektromobilität gleich eines der zentralen Themen auf und ordnet aktuelle Trends und Entwicklungen ein.

Von Gunter Heinickel, 04.09.2017

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Logistik und New Work: Retten Sie den Menschen?

So viel Logistik war nie: Für 2016 werden neue Rekorde gemeldet. Auch der Online-Handel legt weiter kräftig zu, doch es gibt ungelöste Probleme. Vor allem seine “letzte Meile” zum Kunden bleibt kostenintensiv, weil sie kaum ohne menschliche Arbeit zu schaffen ist. Die meisten debattierten Innovationen scheinen darum auf technische Lösungen fixiert. Doch was den Menschen ausblendet, wird scheitern.

Von Kristian Schulze, 19.02.2017

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Logistik der Zukunft: Die 5 großen Trends

Von Zeiten der Postkutsche bis heute bleibt die Logistik ein wichtiges Thema, aber auch ein hartes Geschäft. Wie wird in Zukunft zugestellt? Selbst fahrende Autos, Roboter, Drohnen? Nimirum stellt die 5 großen Trends vor, die für die Logistik der Gegenwart und der Zukunft

Von Kristian Schulze, 01.09.2016

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7 Fakten über den Innovationsmarkt Rumänien (Ländercheck, Folge 5)

Die Stimmung in Europa ist düster, da sind positive Überraschungen aus Rumänien willkommen. 7 überraschende Fakten zeigen: Deutschland ist schon jetzt der wichtigste Handelspartner des Landes zwischen Karpaten und Schwarzem Meer – doch es gibt noch jede Menge Luft nach oben für gemeinsames Wachstum. Wir zeigen die Gründe dafür.

Von Andreea Sepi, 29.06.2016

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Fliehen oder gefahren werden? Was heute alles Mobilität ist

Unter Mobilität fallen viele Themen zusammen, die oft sehr unterschiedlich sind. Von grenzüberschreitender Mobilität wie Flucht über die Infrastruktur bis zum selbst fahrenden Auto. Ein Querschnitt durch ein komplexes Thema.

Von 20blue, 30.11.2015

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Nachhaltigkeit in der Mobilität: Eine inzwischen verlorene Hoffnung?

Diesel ist also doch nicht so clean. Ist mit dem aktuellen Abgas-Skandal von VW und anderen Entwicklungen inzwischen die Hoffnung auf Nachhaltigkeit in der Mobilität verloren? Ein Thema, das technische Entwicklungsabteilungen und Visionäre genauso beschäftigt wie die verunsicherte Öffentlichkeit. Unser Experte, der Kulturhistoriker Dr. Günther Oetzel, zeigt, wo es langgeht.

Von Günther Oetzel, 09.11.2015

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Wie Zulieferer aus Europa mit Japans Auto-Branche ins Geschäft kommen

​Japans Automobil-Branche gilt als schwer zugänglich. In Europa machen japanische Hersteller aber schon seit den 1980ern Geschäfte. Ein guter Weg ins Japan-Geschäft ist für europäische Unternehmen also die Anbahnung in Europa selbst – auch wenn das manchmal anstrengend ist.

Von Silke Bromann, 22.07.2015

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Völkerwanderungsmanager gesucht! // Chunyun: Der alljährliche Frühlingsverkehr und seine Herausforderungen

Sie haben sich vielleicht in letzter Zeit mal über volle Bahnsteige in volle Züge durchgekämpft. Mobilitätsanbieter in China müssen gegenwärtig besonders große Herausforderungen bewältigen. Und suchen Konzepte.

Von 20blue, 14.01.2015

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Warum nimmt die Umweltflucht zu? Der Klimawandel als eine Ursache

Was ist Umweltflucht? Was ist die Definition von Umweltflüchtlingen? Was bewegt Menschen zur Migration? Welche Perspektiven gibt es? Eine Nimirum-Analyse.

Von 20blue, 04.11.2014

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Fachkräfte und Freizügigkeit

Fachkräfte und Freizügigkeit - ein Trend ‘in trouble’? Unserem Inhaber Dr. Christophe Fricker platzt die Hutschnur.

Von Christophe Fricker, 04.11.2014

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Neue Expertise im Netzwerk ab November 2014

Neue Expertise im Netzwerk. Zeit für einen Einblick in besondere Wissens-Hubs unserer Wissenschaftler, Branchenkenner und Regionalberater.

Von 20blue, 04.11.2014

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Leidet Deutschland weiter an einem Fachkräftemangel? Nicht ganz

Der deutsche Fachkräftemangel wird von Politik und Unternehmen debattiert. Um Mobilität zu fördern und Migration zu steuern, müssen internationale Weiterbildung und mobile Arbeitsmigration neu konzipiert werden.

Von 20blue, 22.10.2014

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In eigener Sache: Die neuen Nimirum-Trends

Die Welt verändert sich. Nimirum kennt die neuesten Trends und hat sie hier für Sie zusammengestellt. Das Nimirum-Expertennetzwerk analysiert einzelne Faktoren dieser Trends mit Bezug auf Branchen, Regionen und Märkte – exklusiv für Sie und Ihre Kunden.

Von 20blue, 29.08.2014

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Fricker fragt: Was bringt das Wissenschaftsjahr zur digitalen Gesellschaft? (aus unserem Infoletter 08/2014)

Bullrun und Edgehill versetzten die Welt vor einem Jahr in Aufruhr. Wie können wir heute als digitale Gesellschaft auf die Herausforderungen von Big Data und Datenschutz reagieren? Dr. C. Fricker gibt Antworten.

Von Christophe Fricker, 28.08.2014

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