Was bedeutet Nachhaltigkeit
für Unternehmen und im Mittelstand?

Carsten Hesse , 22.02.2022

Nachhaltigkeit spielt in Zeiten von Fridays For Future, der angestrebten Energiewende und dem Klimawandel eine bedeutendere Rolle als noch vor wenigen Jahren, gerade die ökologischen Dimensionen der Nachhaltigkeit sind inzwischen weitestgehend Konsens geworden. Wie sieht es aber mit Nachhaltigkeit in Unternehmen aus, wenn ökologische, soziale und kulturelle Dimensionen mit einer ökonomischen Dimension in Einklang gebracht werden müssen?

In Unternehmen spielt Nachhaltigkeit aktuell häufig unter eher technischeren Begriffen wie Corporate Social Responsibility (ISO26000), Social Development Goals (SDG) oder Global Compact eine Rolle. Neben Vorgaben und Regelungen gibt es eine Vielzahl von Begriffen mit ebenso vielen unterschiedlichen Definitionen.

Konkret zusammengefasst bedeutet Nachhaltigkeit für Unternehmen: auf ökologischer, sozialer und kultureller Ebene so wenig Schaden wie möglich zu verursachen oder diesen ganz zu vermeiden, aber dabei die ökonomische Nachhaltigkeit eines Unternehmens zu bewahren, damit deren Gesellschafter, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und die Gesellschaft davon profitieren können.

Auf diesen vier Ebenen, der ökologischen, sozialen, ökonomischen und der in neueren Betrachtungsweisen hinzugekommenen kulturellen Dimension lässt sich die Bedeutung von Nachhaltigkeit für Unternehmen erfassen.

Die ökologische Dimension ist die aktuell meistdiskutierteste Dimension der Nachhaltigkeit und umfasst unter anderem Ressourcenschonung, Emissionsreduktionen und den Erhalt des Ökosystems. Der Umbau der Wirtschaft, hin zu einer CO2-neutralen Ökonomie, ist das langfristige Ziel, auf dessen Weg die Hürde der Energiewende überwunden werden muss.

Die soziale Dimension umfasst Gleichberechtigung, Solidarität und Kooperation, aber beinhaltet auch die Kernprinzipien der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In der aktuellen Diskussion gerät die soziale Dimension von Nachhaltigkeit häufig ins Hintertreffen, weil sie sich schlecht in Zahlen verpacken lässt. Wenn ein Produzent einen umweltschädlichen Rohstoff durch einen umweltfreundliches Substitut ersetzt, kann das Unternehmen in der Bilanz eine konkrete Summe erkennen, die durch den Wegfall der Entsorgungskosten eingespart werden konnte. Auch die Einsparungen durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach lassen sich genau beziffern.

Führt man jedoch Prozesse ein, die eine stressfreiere Zusammenarbeit ermöglich sollen, oder gründet man eine Sportgruppe, lassen sich konkrete Auswirkungen nur schwer quantifizieren. Es gibt jedoch Tools und Kennzahlen, die dabei helfen können. Die Betrachtung des Social Return of Investment (SROI) ist vor allem in der Planungsphase wichtig, um die Wirkung einer Investition abschätzen und maximieren zu können. Es gibt aktuell jedoch noch keine Benchmark oder Standards bei der Bemessung des Erfolgs sozialer Investitionen und demzufolge nicht die eine und alleingültige Methode zur Messung des Erfolgs.

Expert Insight — Nachhaltige Lieferketten

Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der in der Praxis sehr unterschiedlich definiert wird. Eine allgemeingültige Definition gibt es nicht, was auch häufig genau das Problem in der Kommunikation ist.

Unser Expert Insight von Daria Mak-Walther zeigt diese Problematik am Beispiel der nachhaltigen Lieferkette und beantwortet dabei, was eine nachhaltige Lieferkette überhaupt ausmacht, welche Auswirkungen das LkSG hat und wie aktives Lieferantenmanagement im Sinne des LkSG aussehen kann, sodass die Gesellschaft, das Unternehmen und Zulieferer profitieren.

Sie erhalten eine PDF-Datei (773KB) mit 12 Seiten Inhalt.

Jetzt für 19,00 € kaufen

Nachhaltigkeit: vom Großen ins Kleine

Das Lieferkettengesetz, §289b HGB und andere Bestimmung und Gesetze sorgen schon seit einigen Jahren dafür, dass sich auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinandersetzen müssen. Gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist es aber eher die Ausnahme, dass man sich aus eigenem Antrieb mit dem Thema beschäftigt. Oftmals rückt das Thema der Nachhaltigkeit erst durch die Anforderung eines Auftraggebers oder durch geltende Gesetze in den Fokus des Unternehmens. Der Fokus der Manager liegt meist darauf, das Bestehen des Unternehmens zu sichern und die alltäglichen Hürden zu überwinden, Kapazitäten für Aktivitäten, die eher nice-to-have sind oder längerfristig ausgerichtet werden müssten, bleiben selten.

Doch nice-to-have ist Nachhaltigkeit schon lange nicht mehr. Von der ökologischen Fragestellung einmal abgesehen, ist Nachhaltigkeit mittlerweile auch ein Überlebensthema vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen geworden. Weiche Faktoren werden zunehmend wichtige Kriterien bei den Mitarbeiter:innen. Was möchte das Unternehmen den Mitarbeiter:innen bieten? Was muss ein kleines Unternehmen abseits der ökonomischen Zentren tun, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten?

Soziale Nachhaltigkeit nach innen wird immer mehr zur Voraussetzung für ökonomische Nachhaltigkeit. Kann ein Unternehmen nicht die Ware oder die Dienstleistung liefern, weil die Mitarbeiter:innen fehlen, geht der Auftrag an ein anderes Unternehmen. Kann oder will ein Unternehmen nicht die gleichen Leistungen wie der Wettbewerber erbringen, können Mitarbeiter:innen abwandern. Schlimmstenfalls erfolgt der Dienst nach Vorschrift.

Dass es Vorteile bringen kann, sich mit den nichtmonetären Auswirkungen des unternehmerischen Handelns auseinanderzusetzen, hat die Wissenschaft schon seit mehreren Jahren nachweisen können. In einer Metastudie für das BMAS analysierten Thomas Loew und Jens Clausen schon im Jahr 2010 mehrere Studien zu den Effekten einer nachhaltigen Strategie für Unternehmen. Sie kommen zu dem Schluss, dass nachhaltige Strategien „grundsätzlich keine Belastung der finanziellen Performance“ darstellen und sich zudem ein positiver Zusammenhang zwischen einer nachhaltigen Strategie und der finanziellen Performance eins Unternehmens beobachten lässt. Zurückführen ließe sich dies auch auf die in der Metastudie herausgearbeiteten Effekte:

  • Motivation der Mitarbeiter,
  • Anziehung und Halten von Talenten,
  • Kosteneffizienz (Energieeffizienz, Materialeffizienz),
  • Förderung von Innovationen,
  • Neue Produkte und Erschließung neuer Märkte,
  • Risikoreduzierung, Risikomanagement,
  • Aufbau und Schutz von Reputation und Marken,
  • Verbesserung der Investor Relations.

Diese Vorteile ließen sich sowohl bei großen als auch kleinen Unternehmen belegen.

Eine nachhaltige Strategie beinhaltet auch den Blick in die Zukunft, denn erst innerhalb des Prozesses antizipiert man Herausforderungen. Je eher ein Unternehmen darauf reagieren kann, desto geringer ist das wirtschaftliche Risiko und somit auch die anfallenden Kosten. Aus dieser Sicht stellt eine nachhaltige Unternehmensstrategie auch immer ein Risikomanagement dar.

Nachhaltigkeit heißt vor allem Dialog

Jeder unternehmerische Erfolg hängt von allen Beteiligten ab, die das Unternehmen beeinflussen und die vom Unternehmen beeinflusst werden. Zu diesen Beteiligten zählen nicht nur die eigenen Mitarbeiter:innen, sondern auch Lieferanten, zivilgesellschaftliche Organisationen oder auch Behörden. Ohne sie oder gegen sie kann kein Unternehmen problemlos wirtschaften. Es gibt vielfältige Methoden, mit diesen Beteiligten in einen Dialog zu treten und ihre Bedürfnisse und Ansprüche in die Unternehmensentwicklung einfließen zu lassen. Am Anfang steht aber eine Stakeholderanalyse, mit der man die Beteiligten identifiziert.

Manche dieser Beteiligten muss man eng in die Unternehmensentwicklung einbinden, andere nicht. Ein allgemeingültiges Rezept gibt es hierfür nicht, aber schon allein die Tatsache, dass die Bedürfnisse und Ansprüche überhaupt angehört werden, kann einen positiven Effekt haben.

Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Nachhaltigkeitsstrategie. Nicht nur die Kommunikation mit den Beteiligten, sondern auch die Kommunikation nach außen, in Form der Außendarstellung.

Nachhaltigkeitsberichte stellen nicht nur ein Imagetool für das Marketing dar, sondern zeigen Investoren oder Banken auch, dass sich das Unternehmen mit zukünftigen Herausforderungen auseinandersetzt und auf eventuelle Veränderungen allein dadurch vorbereitet ist, dass der IST-Zustand systematisch erhoben wurde. Standards lassen sich hierfür im Deutschen Nachhaltigkeit-Index (DNK) und bei der Global Reporting Initiative (GRI) finden. Diese stellen ein einfaches, aber umfangreiches Baukastensystem dar.

Ein solcher Nachhaltigkeitsbericht ist zwar nicht zwingend für alle Unternehmen erforderlich, allerdings verstecken sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen zwischen den Zeilen der großen berichtspflichtigen Unternehmen. Mit dem Inkrafttreten des Lieferkettengesetzes und §289b des Handelsgesetzbuches sind auch kleine und mittelständische Unternehmen indirekt betroffen. Bei einem Auftraggeber mit mehr als 500 Mitarbeiter und Umsatzerlöse von mehr als 40 Millionen Euro oder eine Bilanzsumme von 20 Millionen Euro, ist davon auszugehen, dass Zulieferer dem Auftraggeber gegenüber Rechenschaft über die nichtfinanziellen Aspekte des Unternehmens ablegen müssen. Können sie dies nicht, droht mitunter der Verlust des Auftrages.

Expert Insight — Nachhaltige Lieferketten

Was ist eine nachhaltige Lieferkette und welche Auswirkungen hat das LkSG? Wie kann aktives Lieferantenmanagement im Sinne des LkSG aussehen und wie profitieren Zulieferer davon? Diese und weitere Fragen beantwortet der Expert Insight von Daria Mak-Walther.

Expert Insight
Eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler aus unserer interdisziplinären Expert Community ordnet fachlich fundiert ein Phänomen, einen Diskurs, einen Trendthema oder Problemlage für Sie ein. Erfahrung und Sachverstand aus einer Hand!

Sie erhalten eine PDF-Datei (770KB) mit 12 Seiten Inhalt.

Jetzt für 19,00 € kaufen

Zahlen sind oftmals Fehlanzeige

Dass viele Manager eines mittelständischen Unternehmens vor der Aufgabe zurückschrecken, eine nachhaltige Strategie in ökologischer, sozialer und ökonomischer Dimension zu etablieren, ist im Anbetracht der alltäglichen Aufgaben nachvollziehbar. Unternehmer:innen rechnen mit Zahlen. Unterm Strich muss die Zahl schwarz sein und man will wissen, wie viel man einsparen oder gewinnen kann, wenn etwas investiert wird.

Gerade deswegen sind Nachhaltigkeitsberichte so wichtig, denn in ihnen können die qualitativen Aspekte beschrieben werden, welche sich nicht in Zahlen fassen lassen und die nicht messbar, aber erfahrbar sind.

Zu einer sozialen Dimension der Nachhaltigkeit gehört zum Beispiel auch die Sorge des Unternehmers um die Gesundheit seiner Mitarbeiter:innen. Schließlich ist der Erhalt der Gesundheit einer Fachkraft immens wichtig und wenn die Arbeit potentiell gesundheitsschädlich ist, wirkt sich dies über kurz oder lang auch auf die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter:innen aus. Wenn dann durch die Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements zum Beispiel die durchschnittliche Zahl der Krankheitstage pro Mitarbeiter von 17 auf vier reduziert werden kann, was tatsächlich schon in Unternehmen geschafft wurde, erübrigt sich für jede:n Personaler:in die Frage nach den Kosten.

Die Themen, welche ein Unternehmen dabei für wesentlich erachtet, sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Genauso wie jedes Unternehmen im Zuge einer Nachhaltigkeitsstrategie eine Stakeholderanalyse machen sollte, um relevante Beteiligte zu identifizierten, sollte jedes Unternehmen eine Wesentlichkeitsanalyse durchführen, um zu prüfen, welche Themen überhaupt relevant sind. Wurde die Gesundheit der Mitarbeiter als wesentlich erachtet, muss ein Unternehmen darauf reagieren. Wurde die Abfallbeseitigung als wesentliche erachtet, muss ein Unternehmen sich dem Thema annehmen. Jedes Unternehmen hat andere Themen, je nach Größe, Branche und selbst nach Regionalität.

Mittelständler sind im Vorteil

Entgegen den großen Konzernen sind mittelständische Unternehmen in ihren Prozessen flexibler und können dynamischer auf Veränderungen reagieren. Der Kontakt zu Stakehodlern ist direkter und die Zusammenarbeit ist nicht geprägt durch starre und formale Anforderungen. Oftmals basiert die Kooperation auf Zuruf und gegenseitigem Vertrauen. Aus der Kenntnis um die Befürnisse dieser Beteiligten heraus, hat der Mittelstand mit den einzelnen Beteiligten meist bereits individuelle Vereinbarungen getroffen, die auf die Ansprüche der jeweils anderen eingehen.

In ihrer regionalen Verbundenheit, auch wenn sie global tätig sind, engagiert sich der Mittelstand auf lokaler Ebene bereits oftmals als Sponsor sozialer, kultureller oder sportlicher Veranstaltungen und Vereine. Aus dieser Verbundenheit heraus hat der Mittelstand bereits ein feines Gefühl für die Belange der regionalen Beteiligten und gewinnt zudem auch an Authentizität. Der Verdacht des Bluewashings, also das Vortäuschen sozialen Engagements, kommt in diesem Umfeld kaum auf.

Der Mittelständler muss sich also nicht mehr allzu große Sprünge machen, um der sozialen Dimension von Nachhaltigkeit gerecht zu werden, weil dies ohnehin bereits in der DNA der meisten mittelständischen Unternehmen verankert ist. Was aber fast immer fehlt, ist die Verankerung als systematische Unternehmenstrategie in allen Unternehmensprozessen und der professionelle Abstand, den es braucht, um einen Dialog anzustoßen. Denn Letzterer sollte auch in einem mittelständischen Unternehmen durch externe Dienstleister gestaltet werden. Auch wenn mittelständische Unternehmer:innen glauben, ein gutes Verhältnis zu seinen Mitarbeiter:innen, zu den Lieferanten und Kunden zu haben, besteht häufig immer noch ein hierarchisches Gefälle, was Mitarbeitende und andere vom Unternehmen wirtschaftlich Abhängige davon abhalten kann, sich offen zu äußern.

Mit der richtigen Herangehensweise und Aufgeschlossenheit kann auch ein kleines Unternehmen aus dieser bereits existierenden Nähe Vorteile generieren. Partnerschaften zu anderen regionalen Unternehmen können intensiviert und neue Perspektiven erschlossen werden.

Fazit:

Langfristig wird auch jedes noch so kleine Unternehmen nicht um das Thema herumkommen. Denn Nachhaltigkeit ist inzwischen nicht nur ein Wettbewerbsvorteil, sondern selbst ein Wettbewerb. Viele Unternehmen möchten nach außen nachhaltig wirken. Dabei gewinnt aber ein Unternehmen gerade dann an Authentizität, wenn es auf einzelne solitäre Nachhaltigkeitsprojekte zum Zwecke des Marketings verzichtet und stattdessen Nachhaltigkeit als grundlegendes Element in wirklich allen Prozessen integriert. Nur so kann es sich langfristig dem Verdacht entziehen, Nachhaltigkeit als Marketingmittel zu mißbrauchen. Die systematische Betrachtung aller Unternehmensprozesse unter nachhaltigen Aspekten eröffnet dabei auch viele neue und positive unternehmerische Ansätze und Vorteile. Und nur das Unternehmen, was sich jetzt und hier diesem Thema annimmt, kann einen Vorsprung gegenüber anderen Unternehmen gewinnen, welche sich morgen notgedrungen mit dem Thema beschäftigen müssen, weil Auftrag- oder Gesetzgeber es verlangen.

Zur Person

Carsten Hesse

Carsten Hesse ist Business Anthropologist und nutzt bei seiner Arbeit die qualitativen, sozialwissenschaftlichen Methoden der Ethnologie. Zu seinen methodischen Schwerpunkten gehören die qualitative Marktforschung und die Trendforschung. Er berät Unternehmen bei strategischen Neuausrichtungen und durch CSR-Beratung und Organisationsberatung.

Mehr erfahren

Sie suchen nach Expert:innen, die Ihnen weiterhelfen? Melden Sie sich bei uns!

Mehr Lesestoff

konsumieren
engagieren

Expert Insight: Nachhaltige Lieferkette
– warum sie immer wichtiger wird

Für Unternehmen wird ein grünes Image immer wichtiger – Verbraucher fragen nachhaltige Produkte nach und Firmen preisen ihre Waren als „fair“ und „ökologisch“ an. Dafür hilfreich, bald oft notwendig: die nachhaltige Lieferkette.

Von Daria Mak-Walther, 17.02.2022

konsumieren
engagieren

Ohne Müll durchs Leben:
Wie Zero Waste die Konsumwelt verändert

Die Vermeidung von Müll ist höchst relevant für unsere Gesellschaft. Deshalb überdenken immer mehr Konsumenten ihren Lebens- und Konsumstil mit Blick auf Müllvermeidung, indem sie nachhaltige Konsumpraktiken adaptieren. Der Lebensstil des sogenannten Precycling zielt darauf ab, Müll aus Verpackungsmaterialien abzulehnen, den eigenen Konsum mengenmäßig auf das Nötige zu reduzieren und Güter konsequent wiederzuverwenden; ergo, dem vielzitierten 5R-Ansatz des Reject, Reduce, Reuse, Recycle and Repair zu folgen. Prof. Dr. Katharina Klug, Professorin für Marketing an der Fresenius Hochschule, Akademie für Mode & Design, forscht zu Precycling als post-modernem Konsum- und Lebensstil im Kontext von Zero-Waste und Circular Economy.

Von Katharina Klug, 19.02.2021

arbeiten
konsumieren
engagieren

„Leute machen Kleider“ – Einblicke in die globale Textilindustrie

Was erzählen meine Kleidungsstücke? Das fragt sich die Autorin Imke Müller-Hellmann. Sie war für Leute machen Kleider weltweit unterwegs, um die Menschen zu treffen, die ihre Kleidung hergestellt haben. Im Gespräch mit Dr. Christophe Fricker geht es um Nachhaltigkeit, Konsumverhalten und Unternehmer.

Von Christophe Fricker, 27.03.2018

erholen
konsumieren
engagieren

Fettleibigkeit – Strategien gegen den neuen Mangel

Gesellschaft und Politik weltweit sind im Kampf gegen Hunger erfolgreich, aber Fehlernährungen aller Art sind weiterhin weit verbreitet. Ein koordiniertes Vorgehen ist nötig, um soziale und ökologische Folgen zu entschärfen und unsere Ernährung auf eine nachhaltige Grundlage zu stellen. Schließlich soll Essen auch wieder wirklich Spaß machen. Wie das gehen könnte, beschreibt Stefan Jungcurt.

Von Stefan Jungcurt, 24.01.2017

Keinen Beitrag mehr verpassen

In unseren regelmäßig erscheinenden Formaten präsentieren wir regelmäßig die spannendsten Inhalte und Insights von 20blue.

E-Mail-Einstellungen

Ihr direkter Kontakt zum 20blue-Team

Sie haben eine Frage oder möchten mit uns zusammenarbeiten? Dann kontaktieren Sie uns! Wir sind von 09:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Schriftliche Anfragen beantworten wir binnen 24 Stunden, oft auch schneller.

Ihr Kontakt zu uns